Webradio und Livestream

Spezialtipp

Erlösung.

Bild: SWR/Monika Maier

Donnerstag, 22:05 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

Erlösung.

Ein Making Of. Regie: Claudia Weber. Fabian Hinrichs

Tagestipp

Heute, 20:00 Uhr NDR kultur

Hörspiel

Hexenjagd Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Arthur Miller Übersetzung und Bearbeitung: Gisela Prugel Musik: Bernd Scholz Regie: Fritz Schröder-Jahn Mit Benno Sterzenbach, Marlene Riphahn u.v.a. NWDR 1954 Junge Mädchen tanzen nachts im Wald, Gerüchte kommen auf. Und so wird aus einer harmlosen Kinderei in den Augen der bigotten Stadt Salem das verdammenswerte Verbrechen, im Bund mit dem Teufel zu sein. Die Obrigkeit wittert Aufruhr, Anarchie und Gotteslästerung. Dagegen gibt es nur ein Mittel: Kerker oder die Todesstrafe. Salem wird zu einem Hexenkessel der allgemeinen Beschuldigung. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Hörspiel

Konzerttipp

Heute, 20:04 Uhr SR2 Kulturradio

Musik aus der Region

Ensemblekonzert BLÄSERQUINTETTE Britta Jacobs,Flöte Veit Stolzenberger, Oboe Rainer Müller-van Recum, Klarinette Xiao Ming-Han, Horn Zeynep Ayaydinli, Fagott Claude Debussy / Gordon Davies Petite Suite Alexander Zemlinsky Humoreske Jan Pieterszoon Sweelinck / Ernest Lubin Variationen über "Mein junges Leben hat ein End" Endre Szervánszky Bläserquintett Nr. 1 Direktübertragung aus dem Großen Sendesaal, Funkhaus Halberg, Saarbrücken

Hörspieltipp

Heute, 21:00 Uhr HR2

Hörspiel-Premiere | Der zweite Schlaf von Robert Harris - Teil 2

Mit O-Tönen von Naturwissenschaftlern und Zukunftsforschern Exeter in England. In den frühen Apriltagen des Jahres 1468 wird der junge Priester Christopher Fairfax von seinem Dienstherrn Bischof Richard Pole in ein entlegenes Nest in der Provinz Wessex geschickt, um den dort unter merkwürdigen Umständen zu Tode gekommenen Dorfpfarrer zu beerdigen.

Featuretipp

Heute, 09:45 Uhr Ö1

Radiokolleg - Worldmusik aus A (wie Austria)

Wie gehen Musiker/innen in Österreich mit Traditionen um (3). Gestaltung: Paul Ebhart und Christoph Jainek von der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in Zusammenarbeit mit Hans Groiss Zu Beginn der frühen 1990er Jahre definierte die Plattenindustrie ein neues Genre: die Weltmusik. Klänge, zumeist auf Folklore basierend und teilweise mit Jazz, HipHop, Rock oder Chanson-Elementen erweitert, sollten in den Plattenläden ein eigenes Regal - mit dazugehörigen Register - bekommen. Es ging anscheinend um Verkaufszahlen, lange vor Spotify, iTunes oder YouTube. "Ich rieche sofort Patchouli, wenn ich daran denke, und sehe diese bunten Schals und Kleider des Weltladens", ist eine erste Reaktion einer Interviewpartnerin. "Esoterikmusik, die mich bei schlechten Meditationsprogrammen immer zur Weißglut bringt". Oder ist Weltmusik wie eine alte, weise Frau, die auf den zweiten oder dritten Blick doch eine feine Dame ist - wie eines dieser Kippbilder? Eine akustische Täuschung? "Heimat, Grüß Gott, Jodeln, Quetschn, Schrammelmusik, Dialekt" - da haben wir Österreich im Kopf. Doch wie reflektiert der Österreicher Österreich, und wie sieht es eine Nicht-Österreicherin? Auch aus Österreich gab es Weltmusiken. Roland Neuwirth schrammelte extrem, zuvor hatte schon Kurt Ostbahn Frank Zappa verwienerischt. Attwenger und Knödel machten neue Volx-Musik und auch Hubert von Goiserns "Hiatamadl" rockte. Letzterer entwickelte seine österreichische Weltmusik bis nach Afrika und in den Orient. Eben auch wie gegenwärtig Klänge von Julia Lacherstorfer, Sigrid Horn oder Ina Regen - die Künstlerinnen bedienen sich der Mundart, aber auch der Volksmusik. Folkshilfe verzerrt die Quetschen wie Rammstein und Ernst Molden rezitiert sinistres Wienerlied. Diese Musik strandete früher beim Label Extraplatte, das 1977 von Harald Quendler gegründet, aber 2013 eingestellt wurde. "Who is who" der neuen Weltmusik aus Österreich? Und welche/r österreichische/r Musiker/in wagt es sich als Weltmusiker zu outen? Die musikalischen Wurzeln liegen womöglich in alpinen Traditionen, oder müssen auch Einflüsse aus dem Balkan berücksichtigt werden? Ist Worldmusik ein prägendes Mittel für nationale und kulturelle Identität und inwieweit ist diese Musik dann gegenwärtig noch Austropop. Denken Sie an Rainhard Fendrichs "I am from Austria", der inoffiziellen österreichischen Bundeshymne, wo das Englisch noch wenig Selbstbewußtsein zeugt. In einer globalisierten Welt ist Weltmusik ein eher problematischer Begriff, will doch niemand als Ewiggestriger dastehen. Und ein Rückbezug auf Heimat gilt schnell als "neuer" Patriotismus, obwohl die Kolonialismusdebatten der letzten Dekaden eine ganz andere Reflexion zulassen würden. Hans Groiss und Studierende der mdw - der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien analysieren, problematisieren und lösen den Knoten zwischen Kraut und Rüben auf.

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Töchter

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Lucy Fricke. Sie sind zerzaust, leben hart an der Absturzkante und saufen zu viel: zwei Frauen Anfang 40, beste Freundinnen, Berliner Großstadtpflanzen, die sich kreativ durchs Leben wurschteln. Was die beiden seit Ewigkeiten verbindet, ist ihr Vatertrauma: ihre Väter waren einfach nicht für sie da. Jetzt ist Marthas Vater Kurt schwer krebskrank und will seinem Leiden in der Schweiz ein Ende bereiten. Martha soll ihn auf dieser letzten Wegstrecke begleiten. Und so machen sich die beiden Freundinnen mit dem röchelnden, todgeweihten Kurt auf der Rückbank, auf den Weg. Es beginnt ein abenteuerlicher und herrlich komischer Road Trip. Mit Anneke Kim Sarnau (Betty), Alexandra Henkel (Martha), Peter Franke (Kurt), Martin Zylka (Hotelier), Susanne Hoffmann (Francesca), Katja Brügger (Wirtin), Emilio Castoldi (Polizist), Marc Zippel (Wirt), Wolf-Dietrich Sprenger (Ernesto). Technische Realisation: Christ

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