Spezialtipp

Der Krieg geht zu Ende (1/5)

Bild: SWR/Monika Maier

Donnerstag, 22:03 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

Der Krieg geht zu Ende (1/5)

Chronik für Stimmen, Von Walter Kempowski und Walter Adler, Teil 2 am Donnerstag (13.2.20). Otto Sander

Tagestipp

Heute, 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Windstrom für den Süden? Welche Energiewende benötigt welche Stromtrassen? Von Ralf Hutter Seit Jahren gibt es quer durch Deutschland Streit um Höchstspannungsleitungen. Sie sollen, so die Begründung, Windstrom aus dem Norden in den Süden transportieren und so die süddeutschen Atomkraftwerke ersetzen. Doch die Stromtrassen kosten Milliarden Euro und belasten Mensch und Natur. Sind sie wirklich nötig für die Energiewende? Die politischen und wirtschaftlichen Interessen bilden eine unübersichtliche Gemengelage. Selbst die ökologischen Akteure sind in dieser Thematik gespalten und nach wie vor sind viele Fragen unbeantwortet: Warum braucht Süddeutschland so viel Strom gerade aus Norddeutschland - in einem europäischen Stromnetz? Warum muss in Süd und Nord derselbe Preis gelten? Welches Potenzial bietet die dezentrale Energieerzeugung im Süden? Welche Prioritäten leiten den bundesweiten Netzausbau? Über allem steht die Grundfrage: Welchen Energieverbrauch kann sich unsere Gesellschaft eigentlich leisten und auf wessen Kosten?

Konzerttipp

Heute, 20:05 Uhr MDR KULTUR

MDR KULTUR im Konzert

Konzert zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus Psalmen aus Synagogen und Kirchen von Mendelssohn, Schütz, Monteverdi, Lewandowski, Birnbaum, Sulzer, Rossi u.v.a. Falk Hoffmann,Tenor; Daniel Beilschmidt, Orgel Leipziger Synagogalchor, Kammerchor Josquin des Préz, Ludwig Böhme - Leitung Aufnahme vom 27.01.2020, Leipzig, Thomaskirche

Hörspieltipp

Heute, 20:10 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

magazin 02/20 Berichte, Gespräche und Informationen zum Hörspiel, in Deutschland und in aller Welt

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Ö1

Radiokolleg - Das postfaktische Zeitalter

Von der Degradierung der Wissenschaft (2). Gestaltung: Ulla Ebner Noch nie waren Menschen so gebildet wie heute. Noch nie war Wissen so leicht zugänglich für alle. Und dennoch werden Falschmeldungen und Verschwörungstheorien zu einem wachsenden Problem für unsere Demokratien. Sie beeinflussen Wahlen, verstärken die Polarisierung von Gesellschaften und lassen exzentrische Politiker an die Macht kommen, die bewusst ihre eigenen Parallelrealitäten erschaffen. Als ein Wendepunkt wird hier das Jahr 2016 gesehen: das Jahr, in dem Donald Trump die US-Präsidentschaftswahlen gewann. Im selben Jahr erklärte das Oxford Dictionary den Begriff "Post-Truth" zum Wort des Jahres, in Deutschland erhielt das Wort "postfaktisch" den gleichen Titel. Laut Washington Post verbreitete Trump in den ersten 1.000 Tagen seiner Amtszeit mehr als 13.400 Unwahrheiten. Doch, gelogen wurde in der Politik vermutlich seit es sie gibt. Was also ist das Neue am Phänomen der postfaktischen Demokratie? Auffällig ist, dass sich Politiker wie Trump oder Putin gar nicht darum kümmern, ob ihre Lügen auffliegen. Tatsachen verdrehen ist zur Machtdemonstration geworden: ich entscheide, was wahr oder falsch ist. Sich offen zur einen oder anderen "Wahrheit" zu bekennen, wird Ausdruck einer bestimmten politischen Identität. Vorsätzlich diskreditieren politische Akteure wissenschaftliche Forschung, wenn diese ihren Interessen widerspricht. Stichwort Klimawandel. Der politische Kampf gegen Klimaforscher und andere Wissenschafter hat Methode. Die Erdölindustrie finanziert gezielt konservative Think Tanks, um angebliche Experten in die Medien zu bringen, die fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse über Treibhausgase in Frage stellen. Vorlage dafür war eine Kampagne der Tabakindustrie in den 1950ern. Diese versuchte jahrelang, in der Öffentlichkeit Zweifel darüber zu schüren, ob Rauchen tatsächlich krebserregend sei. Neu ist auch die massive Verbreitung von "Fake News" über das Internet. Eine unüberschaubare Fülle an Informationen macht es den Menschen schwer, seriöse Berichte von Halbwahrheiten und Lügen zu unterscheiden. Auf Social Media bekommt Aufmerksamkeit, wer am schrillsten ist und am meisten emotionalisiert. Das ist kein Zufall. Die Algorithmen dieser Netzwerke wurden unter Einbindung von Psychologen entwickelt, die untersucht haben, was es braucht, damit wir möglichst lang in den Netzwerken verweilen. Zahlreiche Faktencheck-Projekte gehen mittlerweile den Falschmeldungen nach und bemühen sich, Richtigstellungen im Netz zu verbreiten. Mit mäßigem Erfolg. Manchmal können diese Versuche sogar das Gegenteil bewirken: sie erzeugen bei deren Anhängern ein "Jetzt erst recht"-Gefühl, den sogenannten Backfire-Effekt. Denn Informationen, die nicht in unser Weltbild passen, erzeugen bei uns eine kognitive Dissonanz, ein Gefühl der Verstörung. Wie kann man dieses Phänomen also bekämpfen? Ein Radiokolleg über alternative Fakten, gefühlte Wahrheiten und die Zukunft unserer Demokratie. Die Sendung ist Teil der Ö1 Initiative "Reparatur der Zukunft".

Podcast

Bayern 2

Der Berliner Sportpalast - Nazi-Aufmärsche, Ballfeste, Radrennen

Der Berliner Sportpalast: Sportliche Höchstleistungen und rauschende Feiern fanden dort statt, ebenso politische Auseinandersetzungen und die berüchtigte Rede Goebbels.

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SWR 2

Roter Glamour (2/2). Polit-Thriller von Dominique Manotti

Über der Türkei explodiert ein Flugzeug voller Waffen, was allerdings mit dem Wahlkampf in Frankreich zu tun hat. In einem äußerst nüchternen Stil arbeitet Dominique Manotti eine nahe Vergangenheit auf, die geprägt ist von zerstörten Utopien und verlorenen Hoffnungen. | Aus dem Französischen von Andrea Stephani | Mit: Barbara Nüsse, Felix von Manteuffel, Gerd Wameling, Marc Hosemann, Jürgen Uter u. v. a. | Musik: Andreas Bick | Hörspielbearbeitung und Regie: Beatrix Ackers | (Produktion: NDR/SWR 2019)

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