Hörspiele im Radio

Hörspiele

Mittwoch 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Mühlheimers Experiment Von Bodo Traber Ökothriller mit Gruselfaktor Komposition: Thom Kubli Peter: Torsten Ranft Bea: Gunda Aurich Monika: Cathlen Gawlich Paulus: Horst Mendroch Mühlheimer: Martin Reinke Regie: Hein Bruehl Produktion: WDR 2003

Mittwoch 20:00 Uhr NDR kultur

Hörspiel

Hexenjagd Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Arthur Miller Übersetzung und Bearbeitung: Gisela Prugel Musik: Bernd Scholz Regie: Fritz Schröder-Jahn Mit Benno Sterzenbach, Marlene Riphahn u.v.a. NWDR 1954 Junge Mädchen tanzen nachts im Wald, Gerüchte kommen auf. Und so wird aus einer harmlosen Kinderei in den Augen der bigotten Stadt Salem das verdammenswerte Verbrechen, im Bund mit dem Teufel zu sein. Die Obrigkeit wittert Aufruhr, Anarchie und Gotteslästerung. Dagegen gibt es nur ein Mittel: Kerker oder die Todesstrafe. Salem wird zu einem Hexenkessel der allgemeinen Beschuldigung. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Hörspiel

Mittwoch 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Der Mord in der Rue Morgue Von Edgar Allen Poe Mit Horst Tappert, Erik Jelde, Christian Marschall, Christian Wolff, Wolf Euba, Fritz Straßner und anderen Bearbeitung und Regie: Edmund Steinberger BR 1965 Die Geburtsstunde des modernen Detektivromans wird auf 1841 datiert, das Jahr in dem Der Mord in der Rue Morgue erschien. Edgar Allan Poe geht es in seiner Erzählung nicht nur um die spannende Darstellung eines ungewöhnlichen Mordfalls, sondern auch um die Denkmethode, die schließlich zur Lösung führt. Rationales Denken und Intuition sind gleichermaßen zur Aufklärung des Falles unabdingbar. Mit seiner unübertrefflichen analytischen Kombinationsgabe löst Mr. Auguste Dupin einen grausamen Doppelmord, der die Pariser Polizei vollkommen überfordert. Im Hinterhof eines Hauses in der Rue Morgue wird eine Frau mit durchschnittener Kehle gefunden, ihre erwürgte Tochter steckt im Kaminschacht der gemeinsamen Wohnung. Mr. Dupin stellt eine Reihe Überlegungen an, vergleicht Zeugenaussagen, vollzieht den geschilderten Tathergang nach. Der abschließende Besuch des Tatortes bestätigt lediglich die Schlüsse, die er aus seinen Analysen gezogen hat - der Fall ist gelöst. Auguste Dupin wurde zum ersten Krimi-Serienhelden. Edgar Allan Poe (1809-49), US-amerikanischer Autor. Werke u.a. Die Abenteuer Gordon Pyms (1838), Der Untergang des Hauses Usher (1839). Weitere Hörspieladaptionen Das verräterische Herz (SDR 1965), Der Goldkäfer (DDR 1976), Der Fall des Hauses Ascher (DRS 1988), Der Mann in der Menge (SWR 2016).

Mittwoch 21:00 Uhr HR2

Hörspiel-Premiere | Der zweite Schlaf von Robert Harris - Teil 2

Mit O-Tönen von Naturwissenschaftlern und Zukunftsforschern Exeter in England. In den frühen Apriltagen des Jahres 1468 wird der junge Priester Christopher Fairfax von seinem Dienstherrn Bischof Richard Pole in ein entlegenes Nest in der Provinz Wessex geschickt, um den dort unter merkwürdigen Umständen zu Tode gekommenen Dorfpfarrer zu beerdigen.

Mittwoch 21:00 Uhr NDR 90,3

Plattdeutsches Hörspiel

Hostensaft Von Georg Bühren Ruth Bunkenburg: Hanna Jochen Schenck: Karl Heinrich Kunst: Anton Marion Breckwoldt: Inge Peter Heinrich Brix: Franz Klaus Nowicki: Polizist Klaus-Dieter Stenzel: Schümann Horst Arenthold: 1. Kunde Claus Deters: 2. Kunde Regie: Frank Grupe RB/NDR 1990 Landwirt Karl muss mit ansehen, wie die Kälber auf den Nachbarhöfen prächtiger gedeihen als seine Tiere. Für ihn ist das wirtschaftlich eine Katastrophe. Es könnte an diesem Futterzusatz liegen, der seit einiger Zeit im Umlauf ist. "Grün" für die Anfangsmast, "Blau" für die Schlussmast. All dies geschieht selbstverständlich hinter vorgehaltener Hand. Doch will Karl dieses Spiel mitspielen? Nachrichten über Lebensmittelskandale, Massentierhaltung und Medikamentenzusätze im Tierfutter begleiten uns täglich. Obwohl sich das Bewusstsein der Erzeuger und der Verbraucher in den letzten Jahren sehr verändert hat, ist das Thema Wirtschaftlichkeit nicht minder aktuell als vor dreißig Jahren. Der Autor Georg Bühren, geboren 1955 in Mettingen/Westfalen, studierte Germanistik und Kunsterziehung in Münster. Der Rundfunk- und Fernsehjournalist betreute bis 2018 als Hörspieldramaturg das regionale Hörspiel für den WDR und führte Regie bei zahlreichen regionalen Hörspielen. Für seine Verdienste um die niederdeutsche Sprache als Lyrikautor erhielt er 2002 den Fritz Reuter Preis. 21:00 - 21:05 Uhr NDR 90,3 Nachrichten für Hamburg

Mittwoch 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Woanders Ein Hörspiel in Auseinandersetzung mit Texten von Thomas Brasch Von Masha Qrella, Christina Runge, Diana Näcke Regie: die Autorinnen Mit: Masha Qrella Komposition: Masha Qrella Musik: Andreas Bonkowski, Chris Imler, Masha Qrella Gäste: Andreas Spechtl, Tarwater Ton und Technik: Alexander Brennecke und Gunda Herke Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: 50"26 (Ursendung) "Bleiben wo ich nie gewesen bin" - Thomas Braschs Lyrik wird vertont. Masha Qrella und ihre Mitmusikerinnen kreieren ein Musikprogramm aus Interviews, Gedichten, Materialskizzen und Proberaum-Mitschnitten. "Wer sind wir eigentlich noch?", fragte der Schriftsteller Thomas Brasch, und Masha Qrella singt diese Zeilen. Sie und ihre Mitmusikerinnen machen Braschs Lyrik zu Songtexten. Im musikalischen Zwiegespräch folgen sie seinem Beispiel, sich mit der Welt und der eigenen Existenz in ihr auseinanderzusetzen. In Versatzstücken aus Interviews, Gedichten, Materialskizzen und Proberaum-Mitschnitten entsteht ein musikalisches Hörspiel, das von der Einsamkeit als politischem Moment erzählt und zugleich vom fortwährenden Versuch, sich Vereinnahmungen zu entziehen. Das Hörspiel legt auch einen Arbeitsprozess offen, der versucht, "das Ungeheuerliche erst mal zu denken" und den Raum zu schaffen, den Thomas Brasch als "Bleiben wo ich nie gewesen bin" herbeigesehnt hat. Masha Qrella, geboren 1975 in Ostberlin, Musikerin. Sie spielte in mehreren Bands. 2002 vero¨ffentlichte sie ihr erstes Solo-Album "Luck". Vier weitere Alben, diverse ku¨nstlerische Kooperationen, Singles und Samplerbeitra¨ge. Seit 2008 ist sie als Musikerin an Arbeiten des Performance-Kollektivs Gob Squad und des Theaterregisseurs Stefan Pucher beteiligt. Im Auftrag des Theaters Hebbel am Ufer (HAU) vertonte sie Texte von Heiner Mu¨ller (2016) und Einar Schleef (2019). Uraufführung des Theaterabends "Woanders" 2019 im HAU. Diana Näcke, geboren 1974 in Schlema, Dokumentarfilmerin. Ihre Filme "Meine Freiheit, Deine Freiheit" und "Die Geister, die mich riefen" liefen erfolgreich auf internationalen Festivals, in deutschen Kinos und wurden mehrfach ausgezeichnet. Christina Runge, Dramaturgin, Produzentin. Seit 2006 Mitwirkung in den Bereichen Performance, Theater und Film mit dem deutsch-britischen Künstlerkollektiv Gob Squad, hangover ltd., Interrobang, Lindy Annis, La Hengst/Müller-Klug, Schorsch Kamerun und Masha Qrella. Gemeinsam mit Andreas Kebelmann realisierte sie das Radio-Feature "Was uns bleibt, sind Möglichkeiten" (NDR 2014). Woanders

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