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Sonntag 09:34 Uhr NDR Info

Zwischen Hamburg und Haiti

Quito - Die Mitte finden Von Max-Marian Unger Eingefasst von Vulkanen, erstreckt sich Ecuadors Hauptstadt über 50 Kilometer in das nördliche Andenhochgebirge. Auf einer Höhe von knapp 3.000 Metern liegt Quito nur 25 Kilometer südlich des Äquators. Die Metropole ist kultureller, religiöser und politischer Schmelztiegel des Landes - Sitz von Staatsführung, Militärspitze und Bischofskonferenz. Doch in Zeiten der Pandemie wird die hilfsbedürftige Bevölkerung vom Staat komplett allein gelassen. Im korruptionsgebeutelten Ecuador kommt Hilfe einzig von den Kirchen. Verschiedene Konfessionen unterstützen mit Nahrungs- und Kleiderspenden. Der Beistand erreicht bedürftige Ecuadorianer ebenso wie Menschen die aufgrund politischer Unruhen vermehrt aus Venezuela nach Ecuador fliehen. Das Feature begleitet die Menschen in Ecuadors Hauptstadt auf der Suche nach einem neuen Selbstverständnis in einer sich hastig wandelnden Welt. Zwischen Hamburg und Haiti

Sonntag 11:04 Uhr NDR Info

NDR Info Podcast - Recherchen, Reportagen, Gespräche.

das ARD radiofeature - Legale Ausbeutung Die Nachrichten für den Norden - und viel mehr: NDR Info bietet Hintergründe, deckt Missstände auf und geht auf die Suche nach Lösungen. Am Abend und am Sonntag nehmen wir uns dafür besonders viel Zeit: Mit aufwändigen Recherchen, Features, aktuellen Podcasts aus Wissenschaft, Wirtschaft, Religion und Gesellschaft, mit spannenden Gesprächspartnern und traditionsreichen Sendungen wie "Zwischen Hamburg und Haiti" oder "Streitkräfte und Strategien". Halbstündlich Nachrichten NDR Info Podcast - Recherchen, Reportagen, Gespräche.

Sonntag 12:05 Uhr SWR2

SWR2 Glauben

Migranten auf Gran Canaria Geduldet, angefeindet oder als Gäste empfangen Von Michael Marek und Sven Weniger Allein im vergangenen Jahr hat die kanarische Seenotrettung rund 24.000 Migrantinnen und Migranten aus Westafrika aus dem Atlantik geholt. Das hat auf der Insel zu großen Konflikten geführt. Besonders während der Covid-19-Pandemie, in der zehntausende Einheimische ihre Arbeit verloren haben und Touristenhotels leer stehen. Es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Bevölkerung. Aber es gibt auch Hotelbetreiber, die die Menschen in christlicher Nächstenliebe aufgenommen haben. Ein Feature von Sven Weniger und Michael Marek

Sonntag 14:04 Uhr NDR Info

Zwischen Hamburg und Haiti

Quito - Die Mitte finden Von Max-Marian Unger Eingefasst von Vulkanen, erstreckt sich Ecuadors Hauptstadt über 50 Kilometer in das nördliche Andenhochgebirge. Auf einer Höhe von knapp 3.000 Metern liegt Quito nur 25 Kilometer südlich des Äquators. Die Metropole ist kultureller, religiöser und politischer Schmelztiegel des Landes - Sitz von Staatsführung, Militärspitze und Bischofskonferenz. Doch in Zeiten der Pandemie wird die hilfsbedürftige Bevölkerung vom Staat komplett allein gelassen. Im korruptionsgebeutelten Ecuador kommt Hilfe einzig von den Kirchen. Verschiedene Konfessionen unterstützen mit Nahrungs- und Kleiderspenden. Der Beistand erreicht bedürftige Ecuadorianer ebenso wie Menschen die aufgrund politischer Unruhen vermehrt aus Venezuela nach Ecuador fliehen. Das Feature begleitet die Menschen in Ecuadors Hauptstadt auf der Suche nach einem neuen Selbstverständnis in einer sich hastig wandelnden Welt. Zwischen Hamburg und Haiti

Sonntag 14:05 Uhr SWR2

SWR2 Feature

Immer auf die Schnauze - Was der Mensch mit dem Mops macht Von Marc Bädorf "Ein Leben ohne Möpse ist möglich, aber sinnlos", sagte Loriot - vor vielen Jahren, als der Mops noch ein possierlicher Hausgeselle war: vielfach fröhlich bedichtet und besungen. Heute ist er eine überzüchtete Karikatur seiner selbst. Ein Knautschzone gewordenes Kindchenschema. Der zur Knutschkugel komprimierte Hund kann kaum mehr laufen und atmen. Wie konnte sich der Mops in wenigen Jahrzehnten derart verändern? Offenbar weil sich der Mensch und seine Hundeliebe verändert hat.

Sonntag 15:04 Uhr WDR3

WDR 3 Kulturfeature

"Jeden Nachmittag schien die Welt zu sterben" Die Südstaatenautorin Carson McCullers Von Manuela Reichart Produktion: WDR 2007

Sonntag 18:00 Uhr HR2

Legale Ausbeutung | Charly Kowalczyk

Ein Feature über Deutschlands unsichtbare Arbeitssklaven aus Osteuropa Jeder EU-Bürger darf in allen Ländern der Europäischen Union arbeiten, ohne eine Arbeitserlaubnis beantragen zu müssen. Die Arbeitsimmigranten sollen genauso behandelt werden wie die Staatsangehörigen des Aufnahmelandes.

Sonntag 20:15 Uhr Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Ich bin nicht das, was ihr mir gesagt habt, das ich bin Ein Porträt der un-fassbaren Sasha Marianna Salzmann Feature von Franziska Sophie Dorau Sasha Marianna Salzmann ist schwer zu fassen: Sie ist queer, ohne sich der Illusion hinzugeben, man könne die Geschlechter "abschaffen". Sie ist Jüdin und Atheistin. Sie wurde geboren in der Sowjetunion und schreibt auf Deutsch - einer Sprache, die sie im Jugendalter als Kontingentsflüchtling lernte und mit der sie, wie sie sagt, eine "Vernunftehe" einging - geprägt von höflichem, gegenseitigem Misstrauen, welches viel Raum zum Experimentieren eröffnet. Raum, um unverbrauchte Bilder in unerwartete Worte zu übersetzen. Schreiben, sagt sie, sei wie Zwiebeln schälen - man zieht die Schichten ab, eine nach der anderen, bis man irgendwann zu weinen anfängt und der Bildschirm vor den Augen verschwimmt. Sie mutet sich sich selbst zu. Dabei kann sie auf einer Seite abgrundtief traurig und auf der nächsten geistsprühend komisch sein. In ihren Theaterstücken und Romanen nimmt sie Anleihen an ihrer russisch/sowjetisch/migrantischen Familiengeschichte, ohne jedoch autobiographisch zu sein. Sie würde gerne mal eine flirrende lesbische Liebesgeschichten in Palermo erzählen, aber landet doch immer wieder in der zerfallenden Sowjetunion, um ihr "über die schlaffen Schenkel zu streicheln". Ihr neuer Roman trägt den Titel "Im Menschen muss alles herrlich sein" - ein Tschechow Zitat, das in russischen Ohren so garnicht freundlich klingt, da es jahrzehntelang als Auftakt für fiese Zurechtweisungen von Oben herab diente. In einer Zeit in der alle herrlich sein mussten, aber niemand es sein konnte, weil die Restriktionen das Individuum im Menschen erstickten.

Sonntag 21:05 Uhr Bayern 2

das ARD radiofeature

Deutschlands unsichtbare Arbeitssklaven aus Osteuropa Ein Feature von Charly Kowalczyk Radio Bremen 2021 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr . Jeder EU-Bürger darf in allen Ländern der Europäischen Union arbeiten, ohne eine Arbeitserlaubnis beantragen zu müssen. Die Arbeitsimmigranten sollen genauso behandelt werden wie die Staatsangehörigen des Aufnahmelandes. Doch die Realität auf dem deutschen Arbeitsmarkt sieht oft anders aus, vor allem für Menschen aus osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten. Bezahlte Vermittlerinnen und Vermittler im Heimatland versprechen ihnen gut bezahlte Jobs in Deutschland. Ohne Sprachkenntnisse machen sie sich auf den Weg. Ihre Rechte kennen sie nicht. Mit Werk- und Leihverträgen ausgestattet, werden sie in Sammelunterkünften untergebracht und müssen dafür überzogene Mieten zahlen. Sie schuften für geringe Löhne in Schlachtbetrieben, in Pflegediensten oder auf dem Bau. Aus dem Traum wird ein Alptraum. Dennoch wollen die meisten in Deutschland bleiben.

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